KI Norddeutschland: eine eigene Marke – mit Zahlen statt Versprechen.
Wir betreiben künstliche Intelligenz seit Jahren im eigenen Haus und bei Kunden. Auf conto-it.de ging dieses Thema zwischen Managed IT und Softwareentwicklung unter. Also haben wir dafür eine eigene Marke mit eigener Domain gebaut – und einen Auftritt, der bewusst nicht aussieht wie eine KI-Website.
Alle beraten. Kaum jemand betreibt.
Vor dem ersten Entwurf haben wir uns angesehen, wie sich KI-Anbieter in Schleswig-Holstein und Hamburg positionieren – von Anbietern hier aus der Region bis zu zwei Dutzend Hamburger Agenturen. Das Bild war überraschend einheitlich: Fast alle bieten Beratung, Workshops und Umsetzung an. Was danach kommt – Updates, Ausfälle, Sicherungen, ein Modellwechsel, neue Mitarbeitende – taucht bei kaum jemandem auf.
Genau dort liegt unsere Stärke: Wir kommen nicht aus der Beratung, sondern aus dem laufenden IT-Betrieb. Diese Lücke wurde zur Positionierung der ganzen Seite.
Das Bild dazu: der Lotse
Auf der Elbe kommt kein großes Schiff ohne Lotsen herein. Er kennt das Revier, geht an Bord, übernimmt die Verantwortung für die Fahrt – und bleibt, bis der Kahn sicher liegt. Er hält keinen Vortrag über das Fahrwasser und fährt dann zurück.
Dieses Bild trägt die gesamte Seite: die Sprache, die Bildauswahl, die Gliederung. Und es beantwortet in einem Satz, was uns von einer Agentur unterscheidet.

Auch das Logo folgt dem Bild: ein Leuchtturm, dessen Lichtstrahlen zusammen ein „N“ ergeben.
Zahlen mit Quelle, nicht Buzzwords
KI-Websites behaupten gern viel. Wir haben stattdessen nachgesehen, was belastbare Erhebungen sagen, und die Zahlen mit vollständiger Quellenangabe auf die Seite genommen – samt Erhebungsdatum und Stichprobe. Wo eine Studie vorläufig ist, steht das dabei.
Was auf der Seite steht – und woher es kommt
- 41 % der deutschen Unternehmen setzen KI ein, ein Jahr zuvor 17 % · 77 % nennen Datenschutz als größte Hürde · 33 % berichten höhere Kosten als erwartet — Bitkom, 11.03.2026, 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten
- 95 % der Pilotprojekte mit generativer KI ohne messbaren Ergebnisbeitrag — MIT Project NANDA, August 2025 (vorläufiger Bericht – das steht so auch auf der Seite)
- Über 40 % der Projekte mit KI-Agenten werden bis Ende 2027 abgebrochen — Gartner, 25.06.2025
Der Vorteil für Kunden: Jede Aussage lässt sich prüfen. Das ist auch der Grund, warum die Seite bei Geschäftsführern funktioniert, die schon zwei KI-Angebote auf dem Tisch hatten.
Wie die Seite gebaut ist
Kein Kachelraster
Der erste Entwurf sah aus wie jede andere KI-Seite: drei Karten nebeneinander, Symbol oben, Text darunter. Der wurde verworfen. Stattdessen: Vollbild-Bänder, durchgehende Haarlinien, eine Logbuch-Liste für die Leistungen und eine Kurslinie für die vier Projektetappen. Jede Sektion hat ein eigenes Format.
Ein Video, das nicht abreißt
Der Hintergrundfilm im Kopfbereich läuft in 1920×1080. Damit die Schleife nicht sichtbar springt, wird das Ende in den Anfang überblendet – das Ergebnis läuft endlos, ohne dass man den Übergang bemerkt. Auf schmalen Geräten und bei aktivierter Datensparsamkeit wird stattdessen ein Standbild gezeigt.
Bewegung, die dem Scrollen folgt – ohne es zu übernehmen
Bilder wandern beim Scrollen, die Etappenlinie füllt sich, Kennzahlen zählen hoch. Die Seite wird dabei nie festgehalten: Wer schnell scrollen will, kann das. Alle Bewegung leitet sich aus der Position der Elemente ab, nicht aus einem abgefangenen Mausrad.
Drei Szenen auf einem Bildschirm statt auf dreien
Die drei typischen Bruchstellen eines KI-Projekts lagen zuerst untereinander – das hieß drei Bildschirme Scrollstrecke. Jetzt liegen sie als drei Bahnen nebeneinander und öffnen sich auf Klick. Gleicher Inhalt, ein Drittel der Wegstrecke.
Nichts verlässt den eigenen Server
Schriften, Bilder und Videos liegen auf unserem eigenen Server. Es gibt keine Cookies, keine Reichweitenmessung und keine eingebetteten Dienste – deshalb braucht die Seite auch keinen Einwilligungsbanner. Das ist bei einem Anbieter, der Datenschutz zum Verkaufsargument macht, keine Kleinigkeit, sondern Voraussetzung.

Der Kopfbereich: norddeutsche Marschlandschaft zur blauen Stunde, im Hintergrund ein Leuchtfeuer.
Auffindbar für Menschen – und für Maschinen
Suchmaschinenoptimierung endet heute nicht mehr bei Google. Immer mehr Menschen fragen zuerst einen KI-Assistenten. Deshalb ist die Seite für beide Wege vorbereitet:
Für Suchmaschinen
Strukturierte Daten für Anbieter, Website und den Fragenbereich, damit Google die Antworten direkt anzeigen kann. Sitemap, saubere Weiterleitung von www auf die Hauptadresse, Search Console eingerichtet und über einen DNS-Eintrag bestätigt.
Für KI-Systeme
Die robots.txt lädt die Bots der KI-Anbieter ausdrücklich ein statt sie auszusperren. Dazu eine llms.txt: eine kompakte Zusammenfassung von Leistungen, Betriebsarten, Projektablauf und Einsatzgebiet in einer Form, die ein Sprachmodell zuverlässig erfasst. Wer eine KI nach einem KI-Dienstleister im Norden fragt, soll uns finden.
Live auf der eigenen Domain
Die Seite läuft auf ki-norddeutschland.de, technisch getrennt von conto-it.de, aber mit derselben Handschrift. Vom Markt-Überblick über Konzept, Logo, Bild- und Videoproduktion bis zu Recht, Auffindbarkeit und Betrieb kam alles aus einer Hand.
Genau dasselbe machen wir für Kunden, die ein neues Geschäftsfeld sichtbar machen wollen, ohne es in der bestehenden Website zu vergraben.
Ein neues Geschäftsfeld sichtbar machen?
Von der Positionierung über Marke und Bildsprache bis zur fertigen, rechtssicheren Website – wir bauen und betreiben sie.