Wenn die Hersteller-App zu wenig kann: ein eigenes Energie-Dashboard.
Ein Einfamilienhaus in Schleswig-Holstein mit rund 20 kWp Photovoltaik, zwei Hybrid-Wechselrichtern, Batteriespeicher, Wärmepumpe und zwei Wallboxen. Die App des Herstellers zeigte kaum mehr als die Leistung im Moment – keine Auswertung über Monate, keine Prognose, keine Antwort auf die Frage, wann sich das Laden des Autos lohnt. Wir haben die Anlage direkt im Hausnetz angebunden und ein eigenes Dashboard gebaut, das genau diese Fragen beantwortet.
Eine teure Anlage – und eine App, die sie kaum erklärt
Die Hardware war gut. Die Software dazu nicht. Ein Muster, das wir bei Maschinen, Anlagen und Geräten oft sehen.
| Vorher: Hersteller-App | Nachher: eigenes Dashboard | |
|---|---|---|
| Live-Werte | Verzögert, je Wechselrichter getrennt, Batterie und Netz schwer zu deuten. | Alle Geräte in einem Bild, alle zwei Sekunden aktualisiert, Energieflüsse animiert. |
| Verlauf | Tageskurven, Auswertung über Monate und Jahre nur mühsam im Portal. | Jede Stunde, jeder Tag, jeder Monat seit Inbetriebnahme – mit Autarkie, Eigenverbrauch und Einspeisung. |
| Prognose | Keine. | Sieben Tage voraus, aus Wetterdaten berechnet und jede Nacht an der echten Erzeugung nachgelernt. |
| E-Auto | Laden nach Gefühl. | Empfehlung, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Laden mit Sonne sich lohnt – erst wenn der Speicher voll ist. |
| Verständlichkeit | Fachbegriffe und Rohwerte. | Klare Sätze wie „Heute kamen 36 % von der Sonne“ und Symbole statt Farbcodes. Fragen lassen sich in Alltagssprache stellen. |
| Unterwegs | Nur über die Hersteller-Cloud. | Eigene, gesicherte Adresse mit Einmal-Code – ohne dass Daten bei Dritten liegen. |
Alles, was die Anlage weiß – endlich sichtbar.
Live wie im Leitstand
Erzeugung beider Wechselrichter, Batterie mit Restlaufzeit, Netzbezug und Hausverbrauch – je Phase, alle zwei Sekunden, mit Temperaturen der Geräte.
Woher kam der Strom?
Für jeden Tag: welcher Anteil von der Sonne, aus der Batterie und aus dem Netz kam – und wohin der Sonnenstrom ging. Mit Ereignissen wie „Batterie ist voll“.
Prognose, die dazulernt
Sonnenertrag und Verbrauch für sieben Tage. Das Modell vergleicht jede Nacht Vorhersage und Messung und wird mit jeder Woche genauer.
Lade-Empfehlung
Lohnt sich das Auto-Laden heute? Das Dashboard nennt den besten Tag und das beste Zeitfenster, damit möglichst viel Ladestrom von der Sonne kommt.
Statistik über Jahre
Tage, Monate, Jahre, frei wählbare Zeiträume. Die Altdaten seit Inbetriebnahme wurden aus dem Herstellerportal übernommen – nichts ging verloren.
Fragen in Alltagssprache
Ein eingebauter Energie-Assistent beantwortet Fragen wie „Was hat die Wärmepumpe im Januar gebraucht?“ direkt aus den eigenen Messwerten.
Verbraucher erkennen
Große Verbraucher werden am Lastmuster je Phase erkannt und getrennt ausgewiesen – ohne zusätzliche Zähler.
Am Handy und unterwegs
Für das Smartphone gebaut, erreichbar über eine eigene, gesicherte Adresse. Zugang nur für freigegebene Personen per Einmal-Code.
Nur lesend
Das Dashboard liest die Anlage aus, schreibt aber keine Einstellungen. Garantie und Betrieb der Anlage bleiben unberührt.
So sieht das im Alltag aus
Echte Ansichten mit echten Messwerten. Hausdarstellung und Gerätenamen sind anonymisiert.

Tagesverlauf: Anteil von Sonne, Batterie und Netz je Stunde, Verteilung des Sonnenstroms, Ereignisse des Tages und Füllstand der Batterie.

Prognose: Lade-Empfehlung fürs Auto, Wetter und erwarteter Ertrag je Tag, Leistung und Batterie-Ladestand für sieben Tage.

Statistik: Erzeugung, Verbrauch, Einspeisung und Netzbezug je Tag, Monat oder Jahr – dazu Autarkie und Eigenverbrauch.
Wie wir es umgesetzt haben
Eine kleine, eigene Anwendung im Haus – unabhängig von der Cloud des Herstellers.
Gute Technik, schwache App?
Photovoltaik, Heizung, Produktionsmaschinen, Zutrittssysteme, Messgeräte: Viele Geräte haben offene Schnittstellen, aber eine App, die wenig daraus macht. Wir bauen die Software, die Ihre Daten so zeigt, wie Sie sie brauchen.
Kostenloses ErstgesprächAnonymisierte Referenz: Hausdarstellung neutralisiert, Gerätehersteller und Standort nicht genannt. Gezeigte Messwerte sind echt.